Geologie

Niedersachsen

Die Lagerstätten Norddeutschlands gehören zur geologischen Formation des Perm mit seinen Stufen Rotliegendes und Zechstein. Im Bereich der Nordseeküste finden sich hauptsächlich langgestreckte, tiefliegende Salzstrukturen. Im Landesinneren überwiegen Salzstöcke, die oft bis nahe an die Erdoberfläche reichen und Mächtigkeiten von mehreren tausend Metern aufweisen. Alle Lagerstätten bestehen überwiegend aus Steinsalz, das jedoch häufig, wie zum Beispiel in den Salzstöcken des Hannoverschen Gebiets, von steilgelagerten Kaliflözen begleitet wird.

Baden-Württemberg

Die Salzvorkommen im Raum Heilbronn und bei Stetten, südlich von Haigerloch, gehören geologisch dem Mittleren Muschelkalk an und sind flach gelagert. Das Salzvorkommen im Heilbronner Raum liegt in einer Teufe von rund 200 m und hat eine Mächtigkeit von 30 bis 40 m. In Stetten wird ein 8-10 m mächtiges Steinsalzlager in rund 130 m Teufe abgebaut.

Bayern

Die Berchtesgadener Lagerstätte gehört zur alpinen Trias, ist stockförmig ausgebildet und durch tonige Verunreinigungen gekennzeichnet.

Nordrhein-Westfalen

Im Gegensatz zu den Salzstockstrukturen Norddeutschlands sind die Salzlagerstätten Nordrhein-Westfalens flach ausgebildet. Sie sind in einem dem Zechsteinmeer landnah vorgelagerten Sonderbecken – dem niederrheinischen Zechsteinbecken – entstanden. Das Salzlager innerhalb dieses Beckens hat eine Mächtigkeit von durchschnittlich 200 m. Der Salzabbau erfolgt in ca. 850 m Teufe.

Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt sind ergiebige Salzvorkommen vorhanden. Hervorzuheben ist der Raum Staßfurt. Hier wird bei Bernburg/Saale Zechsteinsalz bergmännisch abgebaut.

Hessen

Bei Philippsthal wird vor allem Kalibergbau betrieben wird. Es wird dort neben Kali auch Salz gewonnen.