Ein natürliches Prinzip - Weiches Wasser durch Ionenaustausch
Diesen Vorgang bezeichnet man als „lonenaustausch“. Die Härtebildner werden aus dem Wasser entfernt, so dass man im wirklichen Sinne des Wortes von „Wasser-Enthärtung“ sprechen kann: Das Ergebnis ist wirklich weiches Wasser.
Entdeckt wurde das Prinzip des Ionenaustauschs im vorigen Jahrhundert. Die englischen Geologen J.T. Way und M.S. Thompson führten Bodenuntersuchungen durch. Hierbei entdeckten sie stark poröse Gesteinsarten, die eine besondere Eigenschaft haben: Darüber fließendem Wasser werden die Härtebildner, die Calcium- und Magnesiumionen, entzogen und gegen andere Ionen wie zum Beispiel die des Natriums ausgetauscht. Somit wird das Wasser auf einfache Weise durch diese Gesteinsarten enthärtet. Die porösen Gesteine mit dieser Fähigkeit heißen Zeolithe.
Um die Jahrhundertwende gelang es dem deutschen Forscher Professor Dr. Gans, Zeolithe künstlich herzustellen. Nun war es möglich, den Ionenaustausch gezielt in der Wasseraufbereitung einzusetzen, um weiches Wasser zu gewinnen.
Das erste Patent (Nr. 186630) für die Produktion von Ionenaustauschern, um Wasser zu enthärten, wurde am 24.02.1906 am Kaiserlichen Patentamt zu Berlin erteilt.
Das Verfahren der Wasserenthärtung ist seit fast 100 Jahren bewährt und arbeitet nach einem ebenso einfachen wie wirkungsvollen Prinzip. Die im Wasser mitgeführten Calcium- und Magnesiumionen werden in der Enthärtungsanlage gegen Natriumionen ausgetauscht.


















