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Salzen in Maßen

Diese Empfehlungen richten sich ohne Einschränkung an die Allgemeinbevölkerung und haben ihren Ursprung in der Salz-/ Bluthochdruckdiskussion. Demgegenüber haben gerade in den letzten fünfzehn Jahren zahlreiche Untersuchungen gezeigt, dass Salz keineswegs die Bedeutung zukommt wie ständig offiziell behauptet wird und stellen fest, dass Empfehlungen zur Salzeinsparung für die Allgemeinbevölkerung nicht gerechtfertigt sind.

Die immer wieder ausgesprochene Empfehlung für die Allgemeinbevölkerung, den Salzverzehr auf 6 g/Tag zu beschränken, ist wissenschaftlich äußerst umstritten. Der durchschnittliche Salzverzehr liegt in Deutschland mit 8 g/Tag genau zwischen dem empfohlenen Wert von 6 g/Tag und der Obergrenze von 10 g/Tag, so dass es in Deutschland für die gesunde Allgemeinbevölkerung kein Salzproblem gibt.

In besonderen Fällen wie zum Beispiel bei Alten, Schwangeren, Spitzensportlern u.a. kann es unter Umständen zu einem Salzmangel mit einhergehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Lediglich bei salzsensiblen Hypertonikern und Personen mit Nierenerkrankungen ist ein Salzüberschuss problematisch.

Zusammengefasst kann man die Empfehlung aussprechen, vor allem auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung entsprechend der Ernährungspyramide Wert zu legen. Diese Ernährung sichert die Versorgung mit allen notwendigen Nährstoffen. Sie verhindert einen Überschuss an einzelnen Nährstoffen und reguliert auch die tägliche Salzaufnahme in einem moderaten Rahmen.

Nach den neuen Richtwerten der DGE heißt dies, dass möglichst nicht mehr als 6 Gramm Salz pro Tag verzehrt werden sollen. Die Obergrenze eines „maßlosen Umgangs“ mit Salz wird bei 10 Gramm Salz pro Tag gesehen.