Umwelt

Seit den 50er Jahren konnte mit Hilfe neuer Winterdienst-Technologie die Streumenge um 50 Prozent reduziert werden.

Zur Beseitigung winterlicher Straßenglätte wird seit Ende der fünfziger Jahre Auftausalz verwendet. Die zunehmende Verwendung führte zu Auseinandersetzungen mit Umweltfragen. Der Schutz der Umwelt wurde auch beim Straßenwinterdienst zur Verpflichtung. Im letzten Jahrzehnt sind die Fortschritte technischer und organisatorischer Art durch Praxisversuche und Forschungsergebnisse erweitert worden.

Der Winterdienst mit Auftausalz ist in den letzten Jahren, auch im Sinne des Umweltschutzes, wesentlich verbessert worden, vor allem wegen der Feuchtsalztechnologie, der Einführung EDV-gesteuerter, geschwindigkeitsabhängiger Streutechniken, der verbesserten Straßenwetter-Beobachtung und -Prognose sowie der Optimierung der Einsatzplanung. Wurden in den sechziger Jahren noch mehr als 40 g/m2 Auftausalz eingesetzt, so sind es heute je nach Witterung nur noch 10 bis 20 g/m2. Hinzu kommt - wo es für verantwortbar gehalten wird - Nullstreuung in Wohnstraßen.

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